5. Maßnahmen und Aktionen

Im folgenden Abschnitt werden kurz und längerfristige Vorhaben unseres Schulprogramms angesprochen, deren Realisierung bzw. Weiterentwicklung unser Ziel ist.

5.1 Schule im Umfeld – Öffnung nach innen / Öffnung nach außen

Kulturelle Angebote:

- jährliche Theateraufführungen der English-Drama-Group (Frau Glinka) sowie der Theater-AG (Frau Schiller)
- vorweihnachtliche Veranstaltung „Crazy Christmas“ im Bad Meinberger Kurtheater (Herr Rieke)
- Sommerkonzert der Streicher- und Bläserklassen, sowie der Combo, des Popchores und des Orchesters (Fachschaft Musik)
- Musikalisch-Meditativer Abend (Fachschaft Musik/Religion)

Kooperationen mit örtlichen Institutionen:

- Bad Meinberger Mineralbrunnen (Schulleitung)
- Stadtbücherei (Projektgruppe Selbstlernzentrum)
- Jobtalking mit breitem Berufsspektrum (Projektgruppe Berufsorientierung)
- Radio Lippe (Medienkurse)
- Lippische Landeszeitung (Medienkurse/Fachschaft Deutsch)
- Universität Bielefeld und Universität Paderborn (Jahrgangsstufenleiter)
- Kirche (Fachschaft Religion)

5.2 Zusammenleben - Soziales Lernen

Alle Kolleginnen und Kollegen fördern den Erwerb von sozialer Kompetenz - sich selbst und anderen gegenüber. Um diese zu unterstützen arbeitet das Kollegium mit zwei bei der Stadt Horn-Bad Meinberg beschäftigten Schulsozialpädagoginnen zusammen. Programme zur Streitschlichtung für alle Schülerinnen und Schüler und ein Klassen-Patensystem in der Erprobungsstufe gehören in dieses Arbeitsfeld.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die geplanten Maßnahmen. Die Steuergruppe initiiert und koordiniert deren Umsetzung im laufe des kommenden Schuljahres. Es ist unser Ziel, dass zum Schuljahr 2006 alle Maßnahmen in Kraft treten können. Schulinterne Fortbildungen zu einzelnen Bausteinen des Programms sollen die Kolleginnen und Kollegen detailliert auf die Aufgaben vorbereiten (z.B. wie bilde ich einen Klassenrat, Umgang mit Mobbing, usw.).
Im Rahmen des Projektes KOSU (gesunde Schule) arbeitet das Gymnasium mit den anderen Schulen des Schulzentrums zusammen. Die Intensivierung von Elternarbeit und die Einbeziehung von Eltern in den schulischen Bildungsprozess wird als schulübergreifendes Anliegen betrachtet.

 

Kriterien und Maßnahmen im Programm Soziales Lernen

Jgst. Kriterien Maßnahmen
5/6
  • Gesprächsregeln
  • Gegenseitiger Respekt
  • Jahrgangsübergreifen-des Arbeiten
  • Zusammenhalt in der Klasse
  • Zusammenarbeit
  • Schüler erarbeiten Gesprächs- und Verhaltensregeln untereinander und mit Klassenpaten und Sozialpädagoginnen.
  • Innerhalb der Kennenlernphase der neuen 5. Klassen werden Übungen und Spiele durchgeführt, die die Klassengemeinschaft fördern und stärken.
  • Mindestens 2 Schüler aus den Jahrgangs-stufen 8-11 stehen der Jahrgangsstufe 5 als Paten zur Seite.
  • Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird die Stundentafel um eine wöchentliche Klas-senleiterstunde ergänzt.
  • Im Fachunterricht wird häufig zusammen-gearbeitet, wobei die Gruppenzusammen-setzung variabel ist; die Sitzordnung in der Klasse berücksichtigt Gruppenarbeitsfor-men.
7
  • Gesprächsregeln
  • Reflexion des eigenen Verhaltens und des Umgangs miteinander
  • Sensibilisierung für so-ziale Konflikte • (vgl. Jgst. 5/6)
  • Die Schüler finden Beobachter und bestimmen Vertrauenspersonen.
  • Es wird ein geschützter Raum (z.B. Briefkasten) geschaffen, den der Klassenrat verwaltet. Bei Konflikten können sich die Schüler auch an die Vertrauenslehrer wenden.
8
  • Ausgewogene Kommunikation (zwischen Schülern und Lehrern)
  • Ausgewogene Kommunikation (zwischen Eltern und Lehrern)
  • Sozialverträgliches Verhalten
  • „Immunität“ gegenüber Drogen, Kriminalität, etc.
  • Zu Beginn des Schuljahres werden konkrete Absprachen im Hinblick auf die Gesprächs- und Verhaltensregeln in der Klasse getrof-fen. Der Klassenlehrer und die Klasse können monatlich eine Organisationsstunde wahrnehmen.
  • Es wird frühzeitig positive bzw. negative Rückmeldung gegeben (> Fairness). Die erste Elternpflegschaftssitzung wird als Ort für pädagogische Klärungen genutzt.
  • Die Klassensprecher bekommen ein Team an die Seite gestellt, das auf die Einhaltung von Regeln achtet und Verstöße registriert sowie der Vermittlung zwischen Klasse und Lehrer dient. Es werden Maßnahmen ver-einbart, die bei Regelverstößen angewendet werden sollen.
  • Im Unterricht wird über Sachverhalte und Konsequenzen negativer Verführungen informiert. Zudem wird den Schülern mehr Verantwortung im Schulleben übertragen (z.B. SLZ, Sanitätsdienst, Ordnungsdienste, Hausaufgabenbetreuung).
9/10
  • Klasseninterne Organisation
  • Kommunikationsregeln
  • Werbung für Projekte
  • Schulentwicklung
  • Kontaktpflege
  • Gemeinsame Klassen-aktivitäten
  • Teamtätigkeit
  • Verantwortlichkeiten
  • Klasseninterne Organisation
  • Kommunikationsregeln
  • Werbung für Projekte
  • Schulentwicklung
  • Kontaktpflege
  • Gemeinsame Klassen-aktivitäten
  • Teamtätigkeit
  • Verantwortlichkeiten
  • Es wird ein Klassenrat gewählt.
  • Es werden Kommunikationsregeln eingeübt. Darüber hinaus werden Teamarbeit ermög-lichende Sozialformen bevorzugt und Me-thoden, die Problemlösungskompetenz ver-langen. Um Beleidigungen vorzubeugen, einigt man sich im Rahmen einer „Erzie-hungsvereinbarung“ oder Schulordnung auf geeignete Sanktionen.
  • Projekte und AGs werden vorgestellt und unterstützt (z.B. Schulsanitätsdienst, Schü-ler helfen Schülern, Hausaufgabenbetreu-ung, usw.).
  • Im Rahmen der Elternabende (oder auch Eltern-Schüler-Lehrer-Abende) werden pä-dagogisch orientierte Themen der Schul-entwicklung für die Tagesordnung empfoh-len.
  • Flexible Lehrersprechstunden, ein Briefkas-ten für anonyme Eingaben und zur Zu-sammenarbeit auffordernde Elternbriefe zu Beginn eines Schuljahres schaffen eine ko-operative Atmosphäre. Der Beratungscha-rakter in Gesprächen und die Diagnose-kompetenz sollen verbessert werden.
  • Es wird eine gemeinsame Klassenaktivität geplant und durchgeführt (z.B. Übernach-tung mit Selbstversorgung).
  • Die Teambildung zur Ausübung der Klas-senleiteraufgaben soll gefördert werden.
  • Für Ordnungs- und Reinigungsdienste wer-den Verantwortlichkeiten festgelegt; für de-ren verlässliche Durchführung wird über ei-nen Maßnahmenkatalog für den Fall der Nichterfüllung gesorgt.

5.3 Einander verstehen

• Austausch mit Partnerschulen (Bad Kudowa, Polen: Frau Müller-Weitz; Herr Biewusch)
• E-Mail-Kontakte im Englisch- und Französisch-Unterricht (Fachschaften Englisch und Französisch)
• International anerkanntes französisches Sprachdiplom „DELF“ (Frau Nolte; Fachschaft Französisch)
• Cambridge Certificate ( Frau Oetter; Fachschaft Englisch)

5.4 Lernen lernen

Im Folgenden sind die Inhalte der Lerntage entsprechend der jeweiligen Jahrgangsstufen auf-geführt. Hierbei wurden die Arbeitsschwerpunkte und zu vermittelnden Kompetenzen auf das Alter der Schülerinnen und Schüler abgestimmt:

Jgst.
Methodische Schwerpunkte
5
„Lernen lernen“, Computerbaustein (EXEL)/Vokalbeltraining/Soziales Lernen
6
Wochenplan; Lerntage: „Vorbereitung auf Klassenarbeiten“, „Lernplakate“
7
Lese- und Markierungstechniken (5-Schritt-Lesemethode)
8
Kurzreferat
9
Referate schreiben und halten, Visualisierungstechniken (Plakat)
10
Einsatz von Präsentationstechniken (Power Point/Mediator)
11
Bibliotheksrecherche
12
Verfassen wissenschaftlicher Facharbeiten
13
Abiturtraining

Als Evaluationsinstrument ist das Anlegen eines Portfolios für jeden Schüler in Planung.
Der Auf- und Ausbau des Selbstlernzentrums und der Schülerbücherei dient ebenfalls der Unterstützung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Die zielgerichtete und themenorientierte Nutzung wird durch die unterrichtliche Anbindung gewährleistet.

 

5.5 Standards sichern / Kompetenzen erweitern - Leistung fördern und fordern

• Förderkonzept Jahrgangsstufe 5 (Herr Schmidt)
Schüler helfen Schülern (Frau Dahm)
Hausaufgabenbetreuung (Frau Durgeloh)
• Umsetzung der Vorgaben des Zentralabiturs in den schuleigenen Curricula (Fachkonferenzen)
• Umsetzung der Kernlehrpläne in schuleigene Curricula (Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik, Englisch)
• Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf Lernstandserhebungen, zentrale Ab-schlussprüfung 10 (Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik, Englisch)

5.6 Berufsorientierung

Die Berufswahlorientierung sollte zum selbstverständlichen Gegenstand der Fachkonferenz-Arbeit werden und in die schulinternen Lehrpläne der Unterrichtsfächer Eingang finden.
Das für die Berufsorientierung (BO) zuständige Team macht seine Arbeit auf der Homepage der Schule öffentllich (hier).
Über die auf S. 12/13 dargestellten Aktivitäten hinaus entwickelt das BO-Team in den nächsten Jahren gemeinsam mit Eltern und Schülern folgende Angebote:

• Aufbau eines Angebotes von Eltern für Schülerinnen und Schülern
Mütter und Väter informieren als Expertinnen und Experten über ihr Berufsfeld
• Aufbau eines „Buddy“ - Angebotes von ehemaligen Schülerinnen und Schülern für zu-
künftige Abiturientinnen und Abiturienten (Information über Studienfächer, Studienor-
te, usw.)

Die Angebote für Mädchen im Rahmen des Girls’ Day sollten durch Angebote für Jungen im (sozial)pädagogischen Bereich ergänzt werden.

 

5.7 Mehr als Unterricht

Seiten auf der Schulhomepage
AGs 
    

Vorhaben: Bau einer Mehrzweckhalle

Das Gymnasium Horn-Bad Meinberg plant den Bau einer ortsnahen Mehrzweckhalle, um sowohl einen bedarfsgerechten Sportunterricht zu gewährleisten als auch für kulturelle und schu-lische Großereignisse den geeigneten Rahmen zu schaffen.

Überblick über die Maßnahmen: siehe Organigramm im Anhang

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